GPMR-Workshop: Marguerite Por¨¨te, Le mirouer des simples ames / Der Spiegel der einfachen Seelen

GPMR-Arbeitskreis ?Praktische Philosophie¡°

Marguerite Por¨¨te,

Le mirouer des simples ames / Der Spiegel der einfachen Seelen

17./18. M?rz 2022, Universit?t Bamberg

Organisation: PD Dr. Marko J. Fuchs / Prof. Dr. Isabelle Mandrella

 

Marguerite Por¨¨tes Mirouer des simples ames geh?rt zu den wichtigsten Texten mittelalterlicher Mystik. Bekanntlich wurde die Autorin im Jahre 1310 als H?retikerin verbrannt, f¨¹nfzehn S?tze aus dem Mirouer wurden verurteilt. Die ?berlieferung bezeugt, dass die Inquisitoren Por¨¨te das Vertreten einer tugendfreien und morallosen Ethik sowie Gleichg¨¹ltigkeit gegen¨¹ber den von der Kirche vermittelten Heilsinstrumenten vorwarfen. Und tats?chlich finden sich Stellen im Mirouer, in denen die Bedeutungslosigkeit der Tugenden f¨¹r die ?vernichtigte und freie Seele¡® (l¡¯ame adnientie et franche) zum Ausdruck kommt. Zugleich ist jedoch festzuhalten, dass die ?Vernichtigung¡® der Seele deren g?nzliche existentielle Transformation bedeutet, an deren Ende eine vollkommene ?ffnung f¨¹r und Vereinigung mit Gott als der Liebe (l¡¯Amour) steht ¨C einer Liebe, welche sich in Freiheit durchaus auch der Tugenden bedient, ohne jedoch deren Forderungen unterworfen zu sein. Die dergestalt erreichte Freiheit der Seele bedeutet demgem?? nicht ein Verlassen aller Moralit?t, sondern vielmehr ganz im Gegenteil: Erst eine ame adnientie handelt diesem Entwurf zufolge ¨¹berhaupt in eigentlicher und urspr¨¹nglicher Weise aus (g?ttlicher) Liebe als dem Grund aller Moralit?t heraus und damit auch im echten Sinne moralisch.

Im Workshop soll es genau um diese Fragen gehen: Inwieweit k?nnen in Por¨¨tes Text in der Tat Grundz¨¹ge einer mystischen praktischen Philosophie entdeckt und wie genau kann diese bestimmt und charakterisiert werden? Wie sind ¨¹berdies die Konflikte systematisch zu rekonstruieren, in denen sich die von Por¨¨te entwickelte Denkfigur mit der damals vorherrschenden, ¨¹berwiegend an der aristotelischen Tugendethik orientieren scholastischen Ethik verstrickt hat? Methodisch sollen hierbei ausgew?hlte Passagen des Textes gemeinsam gelesen und kommentiert werden. Leitidee und Grundintuition der Veranstaltung ist es, dass nicht nur einzelne Topoi innerhalb des Mirouer, sondern vielmehr der gesamte mystische Entwurf als solcher als praktische Philosophie zu verstehen ist.

Ort der Veranstaltung ist die Universit?t Bamberg, Raum U2/02.04. Die Veranstaltung wird im Hybridformat mit starkem Schwerpunkt auf der Pr?senz stattfinden. Die Texte werden im Vorfeld zur Verf¨¹gung gestellt.

Eine Anmeldung wird bis zum 12. M?rz 2022 beim Sekretariat Philosophie (sekretariat.philosophie@uni-bamberg.de) erbeten.

 

Programm

Donnerstag, 17. M?rz 2022

14:15 Uhr

Ankommen, Begr¨¹?ung, Einf¨¹hrung

14:30-15:30 Uhr

Die Autorin und ihr Grundanliegen: Eingangsgedicht, Kapitel 1-2, Kapitel 96

15:30-16:00 Uhr

Kaffeepause

16:00-17:00 Uhr

Die liebende Seele nimmt Abschied von den Tugenden: Kapitel 5-9, Kapitel 21

17:00-18:00 Uhr

?Liebe und tue, was du willst¡°: Kapitel 13

19:00 Uhr

Gemeinsames Abendessen

 

Freitag, 18. M?rz 2022

09:30-10:30 Uhr

Die Seele liebt nichts als die Liebe: Kapitel 26-28

10:30-11:00 Uhr

Kaffeepause

11:00-12:00 Uhr

Der freie Wille: Kapitel 104-107

12:15-13:30 Uhr

Mittagspause

13:30-15:00 Uhr

Der Aufstieg der Seele zur Einswerdung mit Gott: Kapitel 118

GPMR-Workshop: Cicero. De divinatione. ?ber die Wahrsagung

Cicero: De divinatione

3. Workshop des AK Philosophie, Theologie und Religion in der Antike der GANPH

Bamberg, 10.-11.06.2022

Raum U11/00.16 (An der Universit?t 11)

Zoom-Link:

https://uni-bamberg.zoom.us/j/61462652007

 

Der Arbeitskreis ?Philosophie, Theologie und Religion¡® der GanPh unter der Leitung von Dr. Angela Ulacco (KU Leuven), JProf. Dr. Diego De Brasi (Universit?t Trier) sowie PD Dr. Marko J. Fuchs (Universit?t Bamberg) bietet v.a. Nachwuchswissenschaftler*innen ein Forum, um sich mit dem Verh?ltnis und wechselseitigen Einfluss von Philosophie, Theologie und Religion in der Antike auseinanderzusetzen und sich damit mit einem Forschungsgebiet zu besch?ftigen, das zentral f¨¹r ein historisch und systematisch angemessenes Verst?ndnis zahlreicher philosophischer Positionen dieser Epoche ist. Hauptziel des AK besteht demnach darin, sich denjenigen Texten zu widmen, die das Verh?ltnis von Religion, Theologie und Philosophie in der Antike ¨C sei es von der klassischen Philosophie und traditionellen griechischen/r?mischen Kulten, sei es von der hellenistischen Philosophie und ?gyptischen Kulten bzw. Judentum,  sei es von der kaiserzeitlichen und sp?tantiken Philosophie und Gnosis, Hermetismus, Orakelliteratur sowie Christentum ¨C beleuchten, und diese Texte historisch und systematisch zu interpretieren und zu kommentieren.

Thema des dritten Workshops des Arbeitskreises ist Ciceros Schrift De divinatione. In diesem Text bietet Cicero im zweiten Buch eine grundlegende philosophische Kritik und letztlich Zur¨¹ckweisung fast aller im antiken Rom bekannten Formen von Weissagung als durch die G?tter vermittelte ?praesensio et scientia rerum futurarum¡®. Generell gelte, dass weder in den spezifischen Bereichen der Kunstfertigen (artes), noch in denen, die in die Zust?ndigkeit der Philosophie fallen, also in der Naturphilosophie (physica), Ethik (ethica) oder Logik (dialectica) die divinatio irgendwelche Erkenntniswerte beanspruchen k?nne. Entsprechend konsultiere man in diesen Bereichen auch eher den jeweiligen Sachverst?ndigen und Philosophen statt den Priester und Propheten. Aufschlussreich ist neben dieser generellen Kritik auch die Auslistung und detaillierte Diskussion verschiedener Arten von divinatio. Einschl?gig ist zudem Ciceros Diskussion und scharfe Trennung von Religion (religio) und Aberglaube (superstitio).

Es ergeht herzliche Einleitung an alle Interessierten!

 

Programm

10.06.2022

15:30 Uhr ¨C Einf¨¹hrung durch die Veranstalter ¨C

15:45 Uhr Giulia Guidara (Pisa) ¨C via Zoom

Cicero on Astrology (Div. II 87-99)

16:45 Uhr Carlo Delle Donne (Neapel) ¨C via Zoom

Sympatheia and divination in Cicero¡¯s Div.II 34-35

17:45 Uhr ¨C Kaffeepause ¨C

18:00 Uhr Abendvortrag: Elisabeth Begemann (Erfurt)

Ciceros De divinatione in religi?ser und historischer Perspektive

 

11.06.2022

9:15 Uhr Janis P. Tortora (T¨¹bingen)

Div. I 37f.: Griechische Orakel zwischen Verfall und Renaissance

10:15 Uhr Ina Schall (K?ln)

Do Cicero¡¯s arguments against prophetic frenzy qualify him as a religious sceptic? An analysis of Div. II 110-118.

11:15 Uhr ¨C Kaffeepause ¨C

11:30 Uhr Elsa Giovanna Simonetti (Leuven) ¨C via Zoom

Prophetic dreams: an old women¡¯s superstition(Div. II 119-148)

 

12:30 Uhr ¨C Schlussbemerkungen, 188betÑÇÖÞÌåÓý±¸ÓÃ_188ÌåÓýƽ̨-Ͷע*¹ÙÍø, Veranstaltungsende ¨C

Tagung: Coping und Charakterbildung

"Viele Menschen beschreiben ihre Lebenserfahrung der Gegenwart als zunehmend krisenhaft, sei es mit Blick auf die ?gro?en Themen¡® wie den Klimawandel, sei es mit Blick auf die zunehmend als Verwer-fungen wahrgenommenen gesellschaftlichen Ver?nderungen. Es stellt sich die Frage, wie diese Krisen-haftigkeit angemessen bew?ltigt werden kann ¨C nicht nur im Medium ordnungspolitischer Instrumente, sondern vielmehr vonseiten der einzelnen Individuen."

Interdisziplin?re Tagung mit Netzwerktreffen
Universit?t Bamberg 11.11.2021-13.11.2021
An der Universit?t 2, 96047 Bamberg, Raum U2/01.33

Eine ausf¨¹hrliche Beschreibung finden sie hier(198.1 KB).

 

Summer School: ¡°Self-Knowledge, Self-Awareness, and Self-Recognition¡±

Die gesamte Dokumentation zur Summer School finden sie hier(3.8 MB, 11 Seiten).
(3.8 MB, 11 Seiten)

Hier(156.0 KB, 1 Seite) ist das Plakat zur Veranstaltung zu sehen.

Tagung: Der Patientenwille und seine (Re-)Konstruktion

Patientenautonomie und freie Einwilligung in medizinische Interventionen aller Art sind im Zeitalter einer nachpaternalistischen Medizin zu zentralen Prinzipien der Medizin- und Bioethik aufger¨¹ckt. Gleichwohl st??t das Ideal einer (informierten) Willensentscheidung in der Umsetzung oft an Grenzen und zeigt sich vor allem im Rahmen medizin- und bioethischer Grenzfragen als nicht unproblematisches Konzept. Gemeinsam ist den Problemlagen dabei, dass sie alle letztlich auf den Begriff des Willens rekurrieren. Zugleich ist es aber gerade dieser Begriff des Willens, der zumindest dann in Schwierigkeiten f¨¹hrt, wenn man ihn einseitig auf eine Autonomiekonzeption reduziert, in der Wille mit bewusster Reflexivit?t gleichgesetzt wird. Es liegt daher nahe, an diesem zugrunde liegenden Willensbegriff anzusetzen und zu fragen, ob dieser derart modifiziert werden kann, dass auf seiner Grundlage die medizinethischen und rechtlichen Schwierigkeiten in befriedigender Weise aufgel?st werden k?nnen.

Ziel des von den Universit?ten Bamberg, Eichst?tt und Halle/Saale konzipierten und organisierten Projekts soll es sein,  im R¨¹ckgriff auf einschl?gige Willenskonzepte der Philosophiegeschichte, die einen wesentlich h?heren Grade an Komplexit?t aufweisen als die im gegenw?rtigen Diskurs auftretenden Vorstellung von Willensfreiheit, einen Willensbegriff zu entwickeln, der den Problemlagen einer an einer vereinseitigenden Autonomiekonzeption ausgerichteten Theorie des Willens gerecht werden kann. Das Programm finden Sie hier(299.8 KB, 1 Seite).

GanPh-Workshop: ?Natur und Normen f¨¹r die Polis¡® (Universit?t Budweis)

 

Philosophischer Workshop
07.-08.12.2017 
Universit?t Budweis/Tschechien

Die Forschungsstelle ?Methoden der Normenbegr¨¹ndung¡® des Bamberger Instituts f¨¹r Philosophie organisiert im Rahmen einer Kooperation mit der theologischen Fakult?t der Universit?t Budweis/Tschechien vom 07.-08.12.2017 in Budweis einen philosophischen Workshop. Das Programm finden Sie hier(506.7 KB, 1 Seite). Interessierte sind herzlich eingeladen.

11.  Workshop des Arbeitskreises f¨¹r Praktische Philosophie der GanPh: ?Natur und Normen f¨¹r die Polis¡®

 

16.-17.02.2017
Obere Karolinenstra?e 8 (Langheimer Hof), Raum 02.04
Universit?t Bamberg

 Der 11. Workshop des Arbeitskreises f¨¹r Praktische Philosophie der Gesellschaft f¨¹r antike Philosophie (GanPh) besch?ftigt sich unter dem Titel ?Natur und Normen f¨¹r die Polis¡° mit der zentralen Frage, wie innerhalb der antiken Philosophie und Literatur die Verbindung von Normativit?t und Natur (physis) in Hinsicht auf den Menschen als zoon politikon, also als eines in Gemeinschaft (polis) lebenden Wesens, thematisiert und diskutiert wird. Stehen sittliche Normen und Naturbestimmtheit des Menschen in einem Widerspruch zueinander oder bedingen sie sich wechselseitig? Wie w?re ein wechselseitiges Bedingungsverh?ltnis genauer zu beschreiben, ohne dass man sich etwa in die Schwierigkeiten eines naturalistischen Fehlschlusses verstrickt? Was ist der Ursprung von sittlicher Normativit?t? ¨C Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Das Programm zum Download(319.9 KB, 2 Seiten)

Der Tagungsbericht zum Download(273.1 KB, 5 Seiten)

 

Forschungsreihe ?Nature, Value, and Normativity¡°

An der Forschungsstelle findet im laufenden akademischen Jahr eine Reihe von Kolloquien zum Thema: ?Nature, Value, and Normativity¡° statt. Es sollen Fragen diskutiert werden wie: Was ist die Funktion der menschlichen Natur bei der Begr¨¹ndung von Werten? Wie kann man die menschliche Natur verstehen? Welche Verbindungen gibt es zwischen Wissenschaft(en), Werten und Normen? Welche theologische Dimension hat die Diskussion ¨¹ber Werte und Normativit?t? Jedes Kolloquium ist dabei so aufgebaut, dass jeweils zwei bzw. drei Philosoph*innen eine bestimmte Problemstellung in Vortr?gen besprechen und dann miteinander und dem Publikum diskutieren. Bis auf das Kolloquium am 09.-10.03.17 finden alle Kolloquien an der Universit?t Bamberg statt.

Termine und Themen:

14.12.16, 12:00-14:00 (U2/01.36)
Walter Schweidler (Eichst?tt-Ingolstadt) + Gabriele De Anna (Bamberg)
Is there a natural basis for political norms?

02.02.17, 12:00-14:00 (U2/00.25) und 16:00-18:00 (U2/01.33)
Dieter Sch?necker (Siegen) + Fiona Ellis (London)
Is God relevant for the relation between nature and normativity and if so how?

09.-10.03.17 (Universit?t Udine)
Marko J. Fuchs (Bamberg) + Veronica Rodriguez-Blanco (Bristol) + Erin Kelly (Tufts)
What are the relations between values and legal norms?

10.05.17, 14:00-18:00 (OK8/02.04)
Mario De Caro (Rom) + Olaf M¨¹ller (Berlin)
What is the relation between facts and values?

31.05.17, 14:00-18:00 (OK8/02.04)
Roger Pouivet (Nancy) + Uwe Voigt (Augsburg)
How does aesthetics account for normativity? Are there aesthetical values?

21.06.17, 12:00-16:00 (K20/02.08)
Carla Bagnoli (Modena) + John Hacker-Wright (Guelph University)
How are the emotions relevant for value and normativity? Is there a (set of) morally correct arrangements of emotions?

The Human in Architecture and Philosophy

3rd International Conference of the International Society for the Philosophy of Architecture (ISPA)

Tuesday July 19th (7:00pm) to Saturday July 23 2016
Department of Philosophy, University of Bamberg

"The Human in Architecture and Philosophy: Towards an Architectural Anthropology"

Registration opens April 12th. Please register via the webpage of the ISPA isparchitecture.com/events/3rd-international-conference/

Topic

Human beings normally live in buildings - structures built specifically for this function. This raises interesting questions.

Why do we build dwellings (such as the ones we do)? And for whom do architects build houses?

These questions view the same phenomenon from two different perspectives:

architecture can tell us something about the human condition (in general or in a
particular culture) and we can derive insights about architecture from our understanding of human
beings.

This topic is inspired by two observations and two related questions:

  1. Many architects, contemporary and historical, claim to focus on the needs of human beings. The resulting architecture, however, often does not meet the needs and desires of the people who live there. For whom should architecture actually build?
  2. Architecture, traditionally, has played a negligible role in our philosophical understanding of human beings (as also for our sociological, psychological, and other anthropological analyses). Although it has always been generally acknowledged that human beings need built dwelling places, more careful analysis of this need is surely necessary. What does it say about human beings that they depend upon the buildings they construct for their own habitation?

These observations point to a deficit both in philosophical analysis and in the practical application of philosophy of architecture. A more systematic analysis of both areas could contribute to a better understanding of human beings and to future architectural endeavour better satisfying the needs and wishes of human beings.

The 3rd ISPA International Conference seeks to answer these questions (and to pose some new ones) by bringing together architecture and philosophy with a variety of other disciplines such as sociology, anthropology, civil engineering, design, law, and psychology.

keynotes

  • Richard Sennett
  • Roger Scruton 
  • Andres Lepik
  • Mari Hvattum
  • Nicholas Ray
  • Paul Guyer
  • Angelika Krebs
  • Karsten Harries
  • Laura Konjetzky (concert) (Thursday July 21st)

paper-presentations

60 paper-presentations from leading scholars from all over the world

daytrip

Saturday July 23rd: daytrip to the basilica of the fourteen holy helpers, built 1743-1772 by Balthasar Neumann and to Banz monastery, built by Leonhard and Johann Dientzenhofer  1698-1719. The daytrip will be guided by Prof. Karsten Harries, author of `The Bavarian Rococo-Church?.

programme

please see a preliminary programme here: preliminary programme April 12th(67.1 KB, 1 Seite)

registration

  • Regular 3-day participation Tuesday July 19th (7:00pm) - Friday July 22nd: 150,-€
  • Single-day participation: 60,-€
  • Student 3-day participation Tuesday - Friday July 19th-22nd: 60,-€
  • daytrip on Saturday July 23rd to Vierzehnheiligen (Basilica of the fourteen holy helpers by Balthasar Neumann) guided by Karsten Harries: 15,-€
  • conference dinner: 40,-€

All participation-categories include:

  • entrance to the keynote-lectures and the paper-sessions
  • entrance to the musical exploration of the conference-theme by Laura Konjetzky on Thursday July 21st
  • a one-year ISPA-membership and a free copy of the ISPA-journal ArchitecturePhilosophy (= 10,-€)
  • coffee, drinks and snacks during the course of each (full) day
  • possibility to take part in a guided city-tour on Tuesday July 19th
  • welcome-evening on Wednesday July 20th (with free drinks and finger food)
  • conference-folder

For registration and further details please visit: isparchitecture.com/events/3rd-international-conference/ 

Contact: martin.duechs(at)uni-bamberg.de

See full cfp here;

See Bamberg Travel Information incl. booking forms here. (166.2 KB, 5 Seiten)

 

Simposio Internacional ?Vasco de Quiroga: fuentes de su pensamiento? ¨C Universit?t Bamberg

Bamberg, 15. Mai 2019, An der Universit?t 5, U5/03.27

 

El eminente jurista, te¨®logo y fil¨®sofo pol¨ªtico Vasco de Quiroga (1470-1565) es una figura que descuella con luz propia entre los te¨®ricos hisp¨¢nicos de la Conquista y de la justificaci¨®n de la presencia espa?ola en el Nuevo Mundo. El simposio se centra en el estudio y discusi¨®n de las fuentes de algunos de los aspectos m¨¢s relevantes del pensamiento quirogano: su utopismo pr¨¢ctico, su cr¨ªtica a las formas de dominaci¨®n establecidas en Las Indias y su teor¨ªa social. Las actas de la conferencia se publicar¨¢n en un vol¨²men de la serie ?Quellen und Studien zur Philosophie in Neuspanien? de la editorial Winter (Heidelberg).

 

Ponencias

Marco Antonio Coronel (Universidad de Valencia): ?Vasco de Quiroga, ?pensador vivesiano??

Mar¨ªa Mercedes Delgado P¨¦rez (Universidad de Sevilla): ?¡®Si los indios bivieran en nuestro reyno de Granada¡¯: Identificaci¨®n de un tratado in¨¦dito del primer obispo de Michoac¨¢n, Vasco de Quiroga (1470-1565)?

Manuel M¨¦ndez Alonzo (Universidade de S?o Paulo, FAPESP): ?Ley Natural, libertad y trabajo forzado: la creaci¨®n de valores civiles en los indios americanos a trav¨¦s del trabajo de Vasco de Quiroga?

Mar¨ªa del Sol Romano (Universidad Iberomericana, Puebla): ?Humanismo cristiano en Simone Weil y Vasco de Quiroga?

Christian Sch?fer (Universit?t Bamberg): ?Fuentes aristot¨¦licas de la utopia indiana de Vasco de Quiroga?

Veranstalter / Organizaci¨®n

Lehrstuhl f¨¹r Philosophie I

Professur f¨¹r Romanische Literaturwissenschaft/Schwerpunkt Hispanistik

Zentrum f¨¹r Mittelalterstudien (ZeMas)

Tagung: Der Gesetzesbegriff zwischen Metaphysik, Theologie und politischer Philosophie: Die ?Schule von Salamanca¡® als ein Ort der Neubestimmung von Normativit?t?

Vom 10.-13. September 2013 fand an der Otto-Friedrich-Universit?t Bamberg vom Lehrstuhl f¨¹r Philosophie I in Kooperation mit dem Institut f¨¹r Theologie und Frieden (Hamburg) sowie den Universit?ten Halle/Saale und Frankfurt/Main eine interdisziplin?re Tagung zum Thema ?Der Gesetzesbegriff zwischen Metaphysik, Theologie und politischer Philosophie: Die ?Schule von Salamanca¡® als ein Ort der Neubestimmung von Normativit?t?¡° statt. Die Tagung widmete sich der Frage, wie innerhalb der Entw¨¹rfe von fr¨¹hneuzeitlichen Autoren wie Francisco de Vitoria, Luis de Molina, Francisco Su¨¢rez, Gabriel V¨¢zquez und Domingo de Soto anhand des Begriff des Gesetzes (lex) das Verh?ltnis von metaphysischer, theologischer sowie verm?genspsychologischer Grundlegung und politischer Theoriebildung zu beschreiben ist und welche eventuellen Spannungen oder gar Verwerfungen sich konstatieren lassen. Ausgehend vom gemeinsamen Bezugspunkt im ?Naturgesetz (lex naturalis)¡® bzw. ?Naturrecht (ius naturale)¡® als Struktur sittlicher Grundprinzipien sollten hierbei zwei Betrachtungsweisen auf den Problemkreis der Normativit?t von Gesetzen und ihren Geltungsbedingungen im Zentrum der Vortr?ge stehen: erstens eine detaillierte Untersuchung wesentlicher Grundbegriffe (z.B. der Begriffe des Willens und des Intellekts sowie ihres Zusammenhanges mit Blick auf den Gesetzesbegriff), die die Autoren in Anschlag bringen, um gesetzes- und rechtstheoretische Fragen zu behandeln. Und zweitens die Reflexion auf die verschiedenen systematischen Diskursebenen, auf denen sich die Diskussionen der Salmantiner bewegen. Denn in den Arbeiten der fr¨¹hneuzeitlichen Autoren f?llt auf, dass das Interesse an einer weitergehenden Analyse der naturrechtlichen, theologischen und metaphysischen Dimension des Gesetzes im Gegensatz zu den hochmittelalterlichen Entw¨¹rfen in den Hintergrund tritt.

Ort der Tagung: MG1/205 (Markusstra?e 8a, Geb?ude 1)

Programm:

Dienstag, 10. September 2013

16:00-17:00 Prof. Dr. Matthias Kaufmann (Universit?t Halle-Wittenberg): Er?ffnungsvortrag: Die Referenzautoren der ?Schule von Salamanca¡® und andere Vorl?ufer im Mittelalter

17:00-17:30 Kaffeepause

17:30-18:30 PD Dr. Christiane Birr (Max-Planck-Institut f¨¹r europ?ische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main): Die Rolle von Theologie und Theologen im fr¨¹hneuzeitlichen Staat und im weltlichen Recht aus der Sicht der Schule von Salamanca

18:30-19:30 Dr. Annabel Brett (University of Cambridge): The Relationship between Theology and Philosophy in the International Political Thought of Francisco de Vitoria and Domingo de Soto

20:00 Abendessen

 

Mittwoch, 11. September 2013

10:00-11:00 Dr. Paula Oliveira e Silva (Universidade do Porto): The Debate on the Origin of ius gentium and its Consequences in the Relation between lex and ius in the School of Salamanca and in some 16th century Portuguese Theologians

11:00-11:30 Kaffeepause

11:30-12:30 Christoph Haar (University of Cambridge): Tomas Sanchez and Late 
Scholastic Thought on Matrimony and the Common Good

12:30-14:30 Mittagspause

14:30-15:30 Dr. Erik De Bom (Katholieke Universiteit Leuven): Francisco Vitoria on Sovereignty

15:30-16:30 Tobias Schaffner (University of Cambridge): Honestas, lex, and consilium in the Thought of Francisco Su¨¢rez

16:30-19:00 Stadtf¨¹hrung durch das UNESCO-Weltkulturerbe Altstadt Bamberg

 

Donnerstag, 12. September 2013

10:00-11:00 Prof. Dr. Isabelle Mandrella (LMU M¨¹nchen): Gabriel V¨¢zquez ¨¹ber das Naturrecht

11:00-12:00 Benjamin Slingo (University of Cambridge): The potestas politica and the communitas perfecta: A Tension in the Thought of Francisco Su¨¢rez

12:00-14:00 Mittagspause

14:00-15:00 Prof. Dr. Alejandro G. Vigo (Universidad de Navarra, Pamplona): Handlungsproduktion und Handlungsrechtfertigung bei Francisco Su¨¢rez

15:00-16:00 Mauricio Lec¨®n (Universidad de Navarra, Pamplona): What is a Human Action? Some Suarezian Remarks about the Production of a Law

16:00-16:30 Kaffeepause

16:30-17:30 Dana? Simmermacher (Universit?t Halle-Wittenberg): Die Bedeutung des Gesetzes f¨¹r das Verh?ltnis zwischen Individuum und Staat bei Luis de Molina

20:00 Geselliger Abend in Papes Weinkeller ?Vinosophia¡®

 

Freitag, 13. September 2013

10:00-11:00 Dr. Dominik Recknagel (Universit?t Halle-Wittenberg): Die sp?tscholastischen Quellen des Notrechts bei Hugo Grotius: Cajetan, Vitoria, Soto, Lessius

11:00-12:00 Prof. Dr. Andreas Niederberger (Universit?t Duisburg/Essen): Der Gesetzesbegriff in der ?Schule von Salamanca¡® mit Ausblick auf Immanuel Kant

12:00-12:30 Kaffeepause

12:30-13:30 Prof. Dr. Christian Sch?fer: Res¨¹mee der Tagung